was sollen sie beim nachfüllen von motoröl beachten

was sollen sie beim nachfüllen von motoröl beachten

  1. Ziehen Sie den Messstab aus dem Loch und wischen Sie das Öl mit einem sauberen, fusselfreien Tuch ab.
  2. Führen Sie es ganz in das Loch ein und ziehen Sie es dann wieder heraus.
  3. Der Ölrückstand am Peilstab gibt Aufschluss darüber, wie viel Öl noch im Tank ist. Diese sollten idealerweise einen Punkt zwischen den beiden mit „min“ und „max“ gekennzeichneten Einkerbungen erreichen.
  4. Wenn der verbleibende Ölstand unter der Mindestölstandslinie liegt, sollten Sie so schnell wie möglich Öl nachfüllen.

Motoröl können Sie ganz einfach selbst nachfüllen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie das richtige Motoröl für Ihr Fahrzeug verwenden.

Was ist beim Einfüllen von Motoröl zu beachten?

Ölstand nur bei warmem und betriebswarmem Motor messen. Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug eben steht und nicht an einem Hang geparkt ist. Nach dem Abstellen des Motors dauert die Messung etwa fünf Minuten. Dadurch kann sich das noch heiße Öl in der Ölwanne absetzen. Öffnen Sie dann die Motorhaube und ziehen Sie den Ölmessstab heraus. Der Messstab ist in der Regel an einem gelben Ring zu erkennen. Wischen Sie den Messstab mit einem Tuch ab und stecken Sie ihn wieder in den Motorblock. Idealerweise sollte der Ölstand jetzt zwischen den beiden Markierungen liegen. Dann ist der Ölstand im Motor optimal. Wenn zu viel Öl im Motor ist, lassen Sie es ab, entsorgen Sie es und prüfen Sie auf Ölverdünnung. Wenn nicht genug Öl im Motor ist, füllen Sie Motoröl nach.

Füllen Sie langsam nach und fügen Sie nur kleine Mengen hinzu. Testen Sie das Niveau regelmäßig, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Dadurch wird ein Überfüllen des Motors verhindert. Bei zu hohem Motorölstand kann es zu Motorschäden kommen. Das Motoröl kann aufschäumen, was die Schmierwirkung verringert.

Wie viel Motoröl braucht Ihr Auto?

Weder zu viel noch zu wenig. Denn: Nicht nur zu wenig Öl schadet dem Motor – selbst wenn man versehentlich zu viel hinzufügt, hat das negative Folgen. Wieso den? Ganz einfach:

  • Wenn das Öl bereits bis zur Kurbelwelle eingefüllt ist, schäumt dies das Motoröl auf, so dass sich kleine Bläschen bilden.
    • Durch diese Blasenbildung schmiert das Öl schlechter – und der Verschleiß steigt.
  • Bei einem Dieselfahrzeug können sogenannte Ölzieher auftreten.
    • Das Öl wird direkt in den Motor gesaugt und dort verbrannt.
    • Dies kann zu schweren Motorschäden führen.
  • Zu hoher Öldruck ist auch die Folge, wenn Sie zu viel Motoröl eingefüllt haben.
    • Dies kann zu Ölverlust führen.
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